Baugeldstudie: Viele Deutsche machen für Immobilienkauf zu viele Zugeständnisse

Keine Ausgaben mehr?
Um sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen, sind die Deutschen weiterhin bereit, viele Zugeständnisse zu machen: Ein Teil der potentiellen Immobilienkäufer würde etwa regelmäßige Restaurantbesuche einschränken oder sogar den Urlaub absagen. Das hat die aktuelle Studie des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount ergeben.

Laut der Umfrage würden 37,2 Prozent den Neukauf eines Autos aufgeben, um sich ihren Traum zu verwirklichen. 19,9 Prozent wären bereit, die Abende künftig ohne einen guten Wein zu verbringen. Ihrem Urlaub entsagen würden 13,4 Prozent. "Ein Gros der potentiellen Immobilienkäufer würde auf Dinge verzichten, die zum alltäglichen Leben gehören", warnt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. Dazu gehören etwa tägliche Restaurantbesuche, die Mitgliedschaft im Sportclub oder kleine Geschenke und Aufmerksamkeiten. Viele Deutsche zahlen damit aber einen zu hohen Preis. Käufer müssen sich laut HypothekenDiscount darüber im Klaren sein, dass sie die finanziellen Verpflichtungen, die sich aus dem Immobilienerwerb ergeben, meist mehrere Jahrzehnte lang tragen müssen. Lediglich teure Anschaffungen wie der Neukauf eines Autos oder einer teuren Designerküche können für den Immobilienerwerb zurückgestellt werden. Um eine zu hohe Belastung zu vermeiden, sollten Immobilienkäufer im Falle zu großer Zugeständnisse an den Alltag überlegen, ob sie nicht besser ein kleineres beziehungsweise günstigeres Objekt kaufen", rät Oppel.

Die Studie in Zahlen: Worauf würden Sie verzichten, um sich eine Immobilie leisten zu können? - Neukauf eines Autos: 37,2 Prozent - Teurer Wein: 19,9 Prozent - Urlaub: 13,4 Prozent - Restaurantbesuche: 7,5 Prozent - Edles Geburtstagsgeschenk für den Partner: 6,1 Prozent - Mitgliedschaft im Sportclub: 3,1 Prozent - Anschaffung einer Einbauküche: 3,1 Prozent

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